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Was ist ein Tagesgeldkonto? Einfach erklärt

Erfahre, wie ein Tagesgeldkonto funktioniert, welche Zinsen du aktuell bekommst und warum es die beste Wahl für deine Rücklagen ist.

Alexander SengerAlexander Senger
Aktualisiert: 2. März 2026

Tagesgeldkonto: Definition, Funktion und alles Wichtige

Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Sparkonto ohne feste Laufzeit. Erfahre, wie es funktioniert, was es bringt und worauf du achten musst.

  • Definition: Ein verzinstes Sparkonto ohne Laufzeit – dein Geld ist täglich verfügbar
  • Aktuelle Zinsen: Bis zu 3,20% p.a. für Neukunden, 0,30–2,00% für Bestandskunden
  • Sicherheit: Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 EUR pro Bank
  • Wichtig: Kein Zahlungsverkehr möglich – nur als Sparkonto nutzbar

Was ist ein Tagesgeldkonto? Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Bankkonto, das ausschließlich zum Sparen dient. Anders als beim Girokonto kannst du damit nicht überweisen oder einkaufen – dafür bekommst du Zinsen auf dein Guthaben. Das Besondere: Es gibt keine feste Laufzeit, und du kannst jederzeit auf dein Geld zugreifen. Damit eignet sich ein Tagesgeldkonto ideal als Parkplatz für deinen Notgroschen oder kurzfristige Rücklagen. Aktuell zahlen die besten Anbieter bis zu 3,20% Zinsen pro Jahr (Stand: Februar 2026).

Wie funktioniert ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto funktioniert wie ein digitales Sparschwein mit Zinsen. Du eröffnest es zusätzlich zu deinem Girokonto und überweist Geld hin und her – das Girokonto dient dabei als sogenanntes Referenzkonto.

So läuft es in der Praxis:

  • Einzahlung: Du überweist Geld von deinem Girokonto auf das Tagesgeldkonto
  • Zinsen: Die Bank berechnet die Zinsen täglich auf dein Guthaben
  • Zinsgutschrift: Je nach Bank monatlich, quartalsweise oder jährlich
  • Auszahlung: Du überweist das Geld jederzeit zurück auf dein Girokonto

Ein Tagesgeldkonto hat keine Kündigungsfrist. Du musst kein Geld für eine bestimmte Zeit anlegen und kannst jederzeit über dein gesamtes Guthaben verfügen. Überweisungen an Dritte oder Lastschriften sind allerdings nicht möglich – das Konto dient ausschließlich als Sparkonto.

Gut zu wissen: Der Zinssatz beim Tagesgeld ist variabel. Die Bank kann ihn jederzeit anpassen – nach oben wie nach unten. Orientierungspunkt ist der EZB-Einlagezins, der aktuell bei 2,00% liegt (Stand: Februar 2026).

Tagesgeld, Festgeld, Girokonto und Sparbuch im Vergleich

Was unterscheidet ein Tagesgeldkonto von anderen Kontoarten? Hier die wichtigsten Merkmale im Vergleich:

Merkmal Tagesgeld Festgeld Girokonto Sparbuch
Zinsen Variabel, moderat (0–3,20%) Fest, oft höher Keine/minimal Sehr niedrig (0,01%)
Verfügbarkeit Täglich Nach Laufzeitende Täglich Mit Kündigungsfrist (3 Monate)
Laufzeit Keine 1 Monat – 10 Jahre Keine Unbegrenzt
Zahlungsverkehr Nein Nein Ja Nein
Mindesteinlage Meist 0 EUR Oft 500–5.000 EUR Keine Keine
Einlagensicherung 100.000 EUR 100.000 EUR 100.000 EUR 100.000 EUR

Stand: Februar 2026

Wann welches Konto sinnvoll ist:

  • Tagesgeld: Für deinen Notgroschen und kurzfristige Rücklagen (3–6 Monatsgehälter)
  • Festgeld: Für Geld, das du für eine feste Zeit nicht brauchst – dafür gibt es höhere Zinsen
  • Girokonto: Für den täglichen Zahlungsverkehr (Gehalt, Miete, Einkäufe)
  • Sparbuch: Kaum noch empfehlenswert – niedrige Zinsen und eingeschränkte Verfügbarkeit

Vorteile und Nachteile eines Tagesgeldkontos

Vorteile

  • Tägliche Verfügbarkeit – kein Geld gebunden
  • Zinsen auf Guthaben (derzeit bis 3,20% p.a.)
  • Einlagensicherung bis 100.000 EUR
  • Kostenlos bei den meisten Anbietern
  • Keine Mindesteinlage nötig
  • Kein Kursrisiko wie bei Aktien oder Fonds

Nachteile

  • Variabler Zinssatz – kann jederzeit sinken
  • Kein Zahlungsverkehr möglich
  • Aktionszinsen oft nur 3–6 Monate gültig
  • Zinsen liegen oft unter der Inflationsrate
  • Kein Vermögensaufbau – nur Werterhalt

Wie hoch sind die Tagesgeld-Zinsen aktuell?

Die aktuellen Tagesgeld-Zinsen liegen zwischen 0,00% und 3,20% pro Jahr (Stand: Februar 2026). Der durchschnittliche Tagesgeldzins in Deutschland beträgt rund 1,50–2,00% p.a. Die bestbewerteten Anbieter im Capitalo Score bieten folgende Konditionen:

Anbieter Capitalo Score Neukundenzins Bestandszins
DISTINGO Bank 102/125 3,20% p.a. (3 Mon.) 1,95% p.a.
Santander 96/125 2,75% p.a. (4 Mon.) 0,30% p.a.
Trade Republic 93/125 – 2,00% p.a.

Datenstand: Februar 2026 | Bewertung: Capitalo Score (max. 125 Punkte)

Neukundenzins vs. Bestandszins: Viele Banken locken mit hohen Aktionszinsen für Neukunden. Diese gelten aber nur für 3–6 Monate. Danach fällt der Zins oft deutlich – bei der Santander etwa von 2,75% auf 0,30% (Stand: Februar 2026). Achte deshalb immer auf den Bestandszins, wenn du dein Geld langfristig parken willst.

Der EZB-Einlagezins beeinflusst die Tagesgeldzinsen direkt. Seit Juni 2024 hat die EZB den Einlagezins schrittweise von 4,00% auf 2,00% gesenkt (Stand: Februar 2026). Die Tagesgeldzinsen sind in der Folge ebenfalls gesunken.

Einen ausführlichen Überblick findest du in unserem Tagesgeld-Zinsen-Vergleich.

Einlagensicherung: Ist dein Geld sicher?

Dein Geld auf dem Tagesgeldkonto ist gut geschützt. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt bis zu 100.000 EUR pro Bank und Einleger. Das ist EU-weit einheitlich geregelt und gilt für alle Banken mit Lizenz in einem EU-Land.

So funktioniert die Einlagensicherung:

  • Gesetzlich: 100.000 EUR pro Bank und Person – bei einer Bankpleite bekommst du dein Geld innerhalb von 7 Arbeitstagen über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) zurück
  • Freiwillig (BdB): Viele deutsche Privatbanken sichern zusätzlich über den Bundesverband deutscher Banken (BdB) – oft mehrere Millionen Euro
  • Sparkassen: Institutssicherung – das gesamte Guthaben ist geschützt
  • Volksbanken: Genossenschaftliche Sicherung – ebenfalls vollständiger Schutz
  • Sonderfall: Bei besonderen Lebensumständen (z.B. Immobilienverkauf) sind bis zu 500.000 EUR für 6 Monate geschützt

Wichtig bei ausländischen Banken: Einige Tagesgeldanbieter haben ihren Sitz im EU-Ausland (z.B. DISTINGO Bank in Frankreich, Suresse in Belgien). Die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 EUR gilt trotzdem – allerdings über die Sicherungseinrichtung des jeweiligen Landes, nicht über die deutsche EdB.

Mehr dazu erfährst du in unserem Tagesgeld-Ratgeber.

Tagesgeld und Steuern: Was du wissen musst

Zinserträge aus Tagesgeld sind in Deutschland steuerpflichtig. Die sogenannte Abgeltungssteuer beträgt 26,375% (25% Abgeltungssteuer + 5,5% Solidaritätszuschlag). Bei Kirchenmitgliedschaft kommen noch 8–9% Kirchensteuer hinzu.

Die gute Nachricht: Der Sparerpauschbetrag schützt einen Teil deiner Erträge vor der Steuer.

Steuerelement Betrag
Abgeltungssteuer 25% auf Zinserträge
Solidaritätszuschlag 5,5% auf die Abgeltungssteuer
Gesamtbelastung 26,375% (ohne Kirchensteuer)
Sparerpauschbetrag 1.000 EUR/Jahr (Einzelperson)
Sparerpauschbetrag 2.000 EUR/Jahr (Ehepaare)

Stand: Februar 2026

Rechenbeispiel: Du hast 20.000 EUR auf dem Tagesgeldkonto zu 2,00% Zinsen angelegt. Das ergibt 400 EUR Zinsen pro Jahr. Da dieser Betrag unter dem Sparerpauschbetrag von 1.000 EUR liegt, zahlst du keine Steuer – vorausgesetzt, du hast einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank eingerichtet.

Steuertipp: Richte bei jeder Bank, bei der du Zinsen bekommst, einen Freistellungsauftrag ein. So wird die Abgeltungssteuer automatisch erst ab dem Betrag über dem Sparerpauschbetrag abgezogen. Den Freistellungsauftrag kannst du auf mehrere Banken aufteilen.

Tagesgeldkonto eröffnen: So geht’s

1

Anbieter vergleichen

Vergleiche Zinsen, Konditionen und Einlagensicherung. Achte besonders auf den Bestandszins, nicht nur auf den Neukundenzins.

2

Antrag online ausfüllen

Die meisten Anbieter bieten eine komplett digitale Kontoeröffnung. Du brauchst deinen Personalausweis und die IBAN deines Girokontos.

3

Identität bestätigen

Per Video-Ident (Smartphone) oder Post-Ident (Postfiliale) bestätigst du deine Identität.

4

Geld einzahlen und Zinsen kassieren

Überweise Geld von deinem Girokonto auf das neue Tagesgeldkonto. Die Zinsen werden automatisch gutgeschrieben.

Du möchtest direkt loslegen? Hier findest du unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Kontoeröffnung.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Für individuelle Finanzentscheidungen konsultiere bitte eine qualifizierte Fachperson.

Fazit: Für wen lohnt sich ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto lohnt sich für alle, die Geld sicher und flexibel parken wollen. Es eignet sich besonders als Notgroschen (3–6 Monatsgehälter) und für kurzfristige Sparziele. Die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 EUR bietet soliden Schutz.

Für langfristigen Vermögensaufbau reichen die Zinsen allerdings nicht aus. Hier solltest du über Festgeld oder eine Kombination mit ETFs nachdenken.

Jetzt Tagesgeld-Zinsen vergleichen: Unser Tagesgeld-Vergleich zeigt dir die aktuellen Konditionen aller Anbieter auf einen Blick.

Alexander Senger

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Gründer & Geschäftsführer

Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger. Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer.

Erfahrung

15+ Jahre Finanzbranche

Qualifikation

Diplom-Finanzfachwirt (FH)

Registrierung

§34c & §34d GewO

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Inhaltsverzeichnis

  • Tagesgeldkonto: Definition, Funktion und alles Wichtige
  • Wie funktioniert ein Tagesgeldkonto?
  • Tagesgeld, Festgeld, Girokonto und Sparbuch im Vergleich
  • Vorteile und Nachteile eines Tagesgeldkontos
  • Wie hoch sind die Tagesgeld-Zinsen aktuell?
  • Einlagensicherung: Ist dein Geld sicher?
  • Tagesgeld und Steuern: Was du wissen musst
  • Tagesgeldkonto eröffnen: So geht’s
  • Fazit: Für wen lohnt sich ein Tagesgeldkonto?

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